Infos, Diplome und ein bisschen Magie


Die diplomierten Türplaner werden in der Branche dringend gebraucht. Bild: Philipp Heidelberger


Die diplomierten Türplaner werden in der Branche dringend gebraucht. Bild: Philipp Heidelberger
Türenseminar. Die Veranstaltung des VST bot den Teilnehmern interessante Referate mit einer hohen Informationsdichte. Zum ersten Mal wurden ausserdem den Absolventen des gemeinsam mit dem VSSM durchgeführten Seminars «Türplaner VST/VSSM» die Diplome übergeben.
Letzte Woche fand im Sport- und Kulturzentrum Tägi in Wettingen AG das Seminar «Trends und Fakten rund um die Türe» des Verbands Schweizerische Türenbranche (VST) statt. 148 Personen konnte der Präsident Jim Steiner zu diesem Endspurt begrüssen. 15 davon erhielten im Rahmen der Veranstaltung ein Diplom: Sie sind die Ersten, die das Seminar «Türplaner VST/VSSM» besuchten und erfolgreich abschlossen.
Nebst verschiedenen Fachreferaten zu türspezifischen Themen wie CE-Kennzeichnungen und Leistungserklärungen, Türen und Tore im Tunnel sowie Feuchteschutz an Haustüren gab es auch einige Informationen zu rechtlichen Themen. Christoph Wüthrich vom Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) zeigte auf, wie die Marktüberwachung funktioniert, um nicht konforme oder sogar gefährliche Produkte aus dem Verkehr zu ziehen. Für solche Fälle hat das Bundesamt umfangreiche Kompetenzen. Betroffene Unternehmen sind verpflichtet, mit dem BBL zu kooperieren, die geforderten Informationen zur Verfügung zu stellen und Zutritt für Kontrollen zu gewähren.
Eher noch weiter gehen die Möglichkeiten der Wettbewerbskommission (Weko). Die Schweiz sei mittlerweile strenger im Kartellrecht als die EU, sagte Patrik L. Krauskopf, ehemaliger Vizedirektor der Weko. In seinem Referat zeigte er auf, wie es zu dieser Entwicklung kam. Denn heute reiche bereits ein vermeintlicher Versuch der Kartellbildung aus, um ins Visier der Weko zu geraten und empfindlich bestraft zu werden. Auch KMU seien immer öfter davon betroffen. Um dies zu vermeiden, empfiehlt Krauskopf, die Kommunikation mit Konkurrenten oder Mitbewerbern unter die Lupe zu nehmen und im Unternehmen entsprechende vorsorgliche Massnahmen zu treffen. Für einen lockeren Abschluss der Veranstaltung sorgte der Magier und Mentalist Pad Alexander.
Sanjo Bellini, Schneebeli Metallbau AG; Agron Berisa, Norma Reiden AG; Martin Brun, Entla AG; Cornelius Bühler, H&Z Rorbach AG; Stefan Dittli, PVA AG; Hugo Eglin, Eurodoor AG; Marcel Grossmann, Tschudin AG; Jolanda Hager, Elkuch Eisenring AG; David Jonas Käser, Jäggi AG; Alina Moser, Moser Sicherheit AG; Christian Schneebeli, Schneebeli Metallbau AG; Andres Siegenthaler, Norma Reiden AG; Daniel Staub, Späti Innenausbau AG; Toni Steiner, Fanzun AG; Urs Wespi, Entla AG
Veröffentlichung: 06. Dezember 2018 / Ausgabe 49/2018
Parkettverband. Die 57. Generalversammlung der Interessengemeinschaft Schweizer Parkettmarkt (ISP) zeigte eine erstaunlich stabile Lage der Branche auf. Highlight des Anlasses in Rümlang ZH war die Preisübergabe für den Modellwettbewerb der Lernenden.
mehr
PaidPost. Mit der Weiterbildung zur Diplomierten Technikerin HF haben sich für Monika Keller neue Chancen aufgetan. Ihr Wissen bringt sie als Projektleiterin bei der Pendt AG ebenso weiter wie bei ihrem Teilzeitpensum als Berufsschullehrerin.
mehr