Mehr Service und Robotik


Der Geschäftsbereich Robotik entwickelt flexibel einsetzbare Roboterlösungen für die vollautomatische Möbelfertigung. Bild: Ima Schelling


Der Geschäftsbereich Robotik entwickelt flexibel einsetzbare Roboterlösungen für die vollautomatische Möbelfertigung. Bild: Ima Schelling
Maschinen. Die Ima Schelling Group blickt auf ein sehr aktives und erfolgreiches Jahr 2018 zurück. Das Unternehmen will den Kundenservice weiter ausbauen und bald soll eine weitere Hochleistungs-Zuschnittanlage ausgeliefert werden.
Die Ima Schelling Group erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von 279 Millionen Euro – ein Zuwachs von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dazu trug die gute Auftragslage im ersten Halbjahr 2018 sowie die zunehmende Nachfrage nach den Serviceprodukten und -leistungen der Gruppe bei. Zu schaffen machten der Produktion im ersten Halbjahr lange Lieferzeiten bei der Teilebeschaffung. Diese Situation normalisierte sich jedoch im zweiten Geschäftshalbjahr.
Wie das Unternehmen mitteilt, sei der Trend hin zu Anlagen für die vollautomatische Fertigung ungebrochen – nicht nur bei grossen, sondern auch bei kleineren Unternehmen. Entsprechend hoch sei der Bedarf an flexibel einsetzbaren Roboterlösungen und durchdachten Automatisierungskonzepten. Diese Entwicklung spüren offenbar die beiden jungen Geschäftsbereiche Robotik und Anlagensteuerung: Wurden bislang nur von Fall zu Fall einzelne Roboter angefragt, steigen seit einiger Zeit die Roboterzahlen pro Auftrag stetig. Auch die Robotiklösungen an sich werden immer umfangreicher und leistungsstärker.
Die Ima Schelling Group beschäftigt heute im Service 370 Mitarbeiter – ein Zuwachs gegenüber 2017 um neun Prozent. Die Kunden der Gruppe profitieren von dieser Personalaufstockung durch schnellere Reaktionszeiten und einer verbesserten Wartungsqualität. Wie gut die beiden Unternehmen im Bereich Service bereits zusammengewachsen sind, wurde bei den ersten gemeinsamen Servicetage der Gruppe im November 2018 deutlich. Während der zweitägigen Veranstaltung konnten sich die Teilnehmer bei Vorträgen, persönlichen Gesprächen und einem Betriebsrundgang eingehend über die aktuellen und geplanten Serviceleistungen informieren.
In den Kernbereichen Robotik, Anlagensteuerung, Service und Montage sucht die Ima Schelling weiterhin gut ausgebildetes Personal sowie Auszubildende. Um diese Fachkräfte für sich zu gewinnen und bestehende Mitarbeiter zu halten, investiert die Gruppe in zahlreiche Masnahmen zur Mitarbeiterbindung und -zufriedenheit wie zum Beispiel eine Betriebs-Kita.
Vor zwei Jahren stellte die Ima Schelling Group das erste gemeinsame Produkt, die flexible Hochleistungs-Zuschnittanlage «Combi.cut», auf der Ligna 2017 dem Fachpublikum vor. Diese Pilotanlage ist seit Sommer 2018 erfolgreich bei einem deutschen Küchenhersteller in Betrieb. Gemäss Ima konnte der Kunde die erwarteten Projektziele erreichen und er sei sehr zufrieden mit der Technologie. Eine weitere «Combi.cut» offenbar steht kurz vor der Auslieferung.
Die Gruppe wuchs im vergangenen Geschäftsjahr weiter zusammen. Im Vordergrund stand dabei die Standortentwicklung. So wurden 2018 neue Produktionshallen mit grossen Montageflächen für die Inbetriebnahme der gefertigten Maschinen und Anlagen an den Standorten Lübbecke (D) und Środa Wielkopolska (PL) in Betrieb genommen. Diese Massnahme soll zur Verschlankung der Prozesse und zu einer höheren Anlagenqualität beitragen. Gleichzeitig bietet sie den Kunden die Möglichkeit, sich bereits vor der Inbetriebnahme mit der Anlage vertraut zu machen.
Ebenfalls 2018 fertiggestellt wurde der Büroneubau am österreichischen Standort Schwarzach , den die Schelling Anlagenbau im Januar 2019 bezog. Der moderne, funktionale Kubus vereint alle organisatorischen Abteilungen unter einem Dach und sorgt damit für kürzere Wege sowie erleichtert die Zusammenarbeit.
ph
Veröffentlichung: 06. März 2019
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