Schreinerwettkampf im Tischlerland


Die relativ kleinen, in Nadelholz gehaltenen Aufgabenstücke verlangten von den Schreinerlernenden viel Geschick und Präzision.


Die relativ kleinen, in Nadelholz gehaltenen Aufgabenstücke verlangten von den Schreinerlernenden viel Geschick und Präzision.
Grenzübergreifend. Acht St. Galler Schreinerlernende massen sich am vergangenen Samstag in Dornbirn mit ihren vorarlbergischen Kolleginnen und Kollegen wettkampfmässig. Eine wertvolle Erfahrung; für die Lernenden, für die Offiziellen – und für Schweizermeister Mirco Signer.
Um es vorwegzunehmen: das schweiz-österreichische Kräftemessen im Rahmen der Vor- arlbergischen Landesmeisterschaften ging auf Augenhöhe über die Bühne. Schreiner- und Tischlerlernende zeigten Handwerkskunst auf hohem Niveau, was auch Patrick Bregenzer als langjähriger internationaler Chefexperte des VSSM bestätigte. Ihm und dem unermüdlichen Thomas Vogler war die St. Galler Beteiligung in Dornbirn zu verdanken.
Für Schreinermeister und Berufsschullehrer Thomas Vogler, seit Jahren von Sektions- bis zu Weltmeisterschaften auf verschiedenen Ebenen involviert, stellte dieser Wettkampf trotzdem eine gewisse Herausforderung dar. «Die Aufgabenstellung mit den eher klein dimensionierten Stücken ist für uns gewöhnungsbedürftig. Ebenso werden hier noch Zusatzdisziplinen wie Holzerkennung, Skizzierung und das Zeichnen von geraden Strichen bewertet.» Mit dem gravierendsten Unterschied zu den nationalen Wettkämpfen hatte auch der Schweizermeister Mirco Signer zu kämpfen. Die Aufgabenstücke mussten in Nadelholz und nicht wie sonst üblich in Laubholz erarbeitet werden. Signer nutzte diesen Anlass als willkommenen Trainingswettkampf auf dem Weg zu den World Skills 2015 in Brasilien und profitierte von der ausgezeichneten Organisation. Von den österreichischen Berufskollegen gab es ein grosses Lob zurück. Karl Müller, stellvertretender Lehrlingsverantwortlicher der Innung Tischler Vorarlberg: «Von dieser Durchmischung können alle profitieren. Uns freut die starke Präsenz der Schweizer Lernenden, ihrer Angehörigen und der Verbandsvertreter besonders.»
Veröffentlichung: 19. März 2015 / Ausgabe 12/2015
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