Sorge tragen zur schönsten Branche

David Spielhofer (links)übergibt das Präsidium nach vier Jahren an Alain Bühler.

Küche Schweiz.  Die Generalversammlung von Küche Schweiz stand im Zeichen der Veränderung und der Weiterentwicklung. So wurden am vergangenen Donnerstag im Verkehrshaus in Luzern unter anderem zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt.

«Panta rhei» – alles fliesst: Das Auditorium im Verkehrshaus mit dem gleichnamigen Wandbild von Hans Erni war als Austragungsort der 18. Generalversammlung von Küche Schweiz geradezu ideal. Denn diese stand unter dem Motto «Veränderung als Chance». Veränderungen gab es insbesondere im Vorstand. David Spielhofer gab das Präsidium nach vier Jahren an Vorstandskollege Alain Bühler ab. «David hat stark nach innen gewirkt», lobte Bühler die Arbeit seines Vorgängers. Er sei vermittelnd gewesen und habe sich durch grosses Engagement und eine hohe Verfügbarkeit für den Verband ausgezeichnet. Spielhofer, der nach acht Jahren aus dem Vorstand zurücktritt, mahnte seine Berufskollegen, sich wieder mehr Gedanken über den Wert der Küche zu machen anstatt über deren Preis.

«Wir arbeiten in der schönsten Branche der Welt und müssen gemeinsam Sorge tragen, dass das auch in Zukunft so bleibt.»

Blick in die Zukunft

Aus dem Vorstand zog sich nach zwölf Jahren auch Ueli Jost zurück, der sich laut Bühler stets «durch eine klare Haltung, klare Positionen und zukunftsgerichtete Ansichten» ausgezeichnet hat.

Neu in den Vorstand gewählt wurden Belinda Rösch, Inhaberin der Rösch Küchen AG im aargauischen Waltenschwil und Tristan Brockelmanns, Geschäftsführer der Franke Küchentechnik AG in Aarburg. Frank Rettich gab nach 18 Jahren sein Amt als Revisor an Kurt Uhlmann ab.

Verhaltenskodex

Mit der Zustimmung der 62 Stimmberechtigten wurde der «Code of Conduct» in die Statuten des Verbandes aufgenommen.

Das Regelwerk soll, wie Rechtsanwalt Felix Schraner ausführte, das kartellrechtskonforme Verhalten im Verband sicherstellen.

Ueli Jost nutzte seinen letzten Auftritt als Vorstandsmitglied, um auf die Wichtigkeit von Aus- und Weiterbildung aufmerksam zu machen. Diese können einem Manko bei der gegenwärtigen Tätigkeit entgegenwirken oder den Grundstein legen, um sich beruflich weiterzuentwickeln.

Die Entwicklung nahm auch Publizist Ludwig Hasler unter die Lupe und befand in seinem Referat, dass es nicht reicht, die Zukunft als «Fristerstreckung für eine problembereinigte Gegenwart» zu sehen.

www.küche-schweiz.ch

mh

Veröffentlichung: 18. Mai 2017 / Ausgabe 20/2017

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