Unterschiede ans Licht gebracht

Baustrahler sind heute einfach und schnell justierbar, haben Halterung und Stativ und sind mit Powerbank und auch mit Kabel zu betreiben. Und mit den Adaptern passt jeder Akku. Bild: Flex

Baustrahler.  Die SZ wollte von den einschlägigen Herstellern die beiden interessantesten Akku-/Hybrid-Bauscheinwerfer mit mindestens 1000 Lumen richtungsgebundener Lichtleistung wissen. Entstanden ist die Übersicht des aktuellen Angebots auf den folgenden Seiten.

Wer eine Leuchte für die Baustelle braucht, der kauft oft mehr oder minder zufällig. Sei es, weil der angestammte Handwerkershop gerade eine Aktion bietet, oder man bestellt sie einfach mit im laufenden Betrieb. Vergleicht man beim Akkuschrauber gezielt die Leistungsdaten und achtet darauf, dass dieser in die vorhandene Akkuflotte passt, wird der Baustrahler zwar nicht immer, doch oft mit deutlich weniger Hingabe ausgewählt.

Erleuchtung mit Köpfchen

Wer auf der Website des Qualitätsherstellers Brennenstuhl aktuell unter den Begriffen «LED-Baustrahler» und «Arbeitsleuchten» recherchiert, der bekommt 38 Treffer mit Leuchten in allen Varianten gelistet. Mit und ohne Kabel, solche für den Akku- und Hybridbetrieb, Rundumleuchten, solche mit integriertem Stativ, ganz flache, kleine und leichte für die Werkzeugkiste, aber durchaus mit ansehnlicher Lichtleistung, und vielem mehr. Manche sind auch eine Powerbank, lassen sich in Lichtfarbe und Leuchtkraft einstellen. Manchmal sind auch Kleinigkeiten wichtig. Etwa ein vorhandenes Stativgewinde, damit ein einfacher, aber starker Magnetfuss angeschraubt werden kann und die Leuchte damit auch am Maschinenarbeitsplatz einfach angeklipst werden kann.

Der Preis spielt natürlich auch eine Rolle. Die Spannweite ist auch hier weit. Irgendwo zwischen knapp 100 und 500 Franken liegen die meisten Akku- und Hybridleuchten. Kabelgebundene Varianten sind deutlich günstiger, aber wenn man die Arbeit mit einer Hybridleuchte kennt, will man dann wirklich auf den Akku verzichten? Damit man nicht noch extra Akkus und Ladegerät kaufen muss, ist die Kompatibilität mit den vorhandenen Akkus wichtig. Brennenstuhl und OK-Line als Eigenmarke der Opo AG bieten keine Akkus, sondern Adapter für Akkus aller gängigen Werkzeugmarken. Allerdings: Zwischen den beiden Anbietern sind die Adapter nicht kompatibel.

Einige Leistungsdaten sind sehr schwer zu vergleichen. Dazu gehört die Ladedauer, die je nach Akku und Ladegerät sehr unterschiedlich ausfallen kann. Und auch die Leuchtdauer hängt natürlich davon ab, welche Kapazität der eingesetzte Akku hat und auf welcher Leistungsstufe die Leuchte gerade betrieben wird. Viele haben drei Stufen bei der Leuchtkraft, weshalb die einzig aussagekräftige Kennzahl auf höchster Stufe ausgerechnet werden müsste: die Leuchtdauer pro Amperestunde. Diese Angabe ist jedoch nur bei den wenigsten Herstellern und Modellen verfügbar.

Christian Härtel

Veröffentlichung: 05. März 2026 / Ausgabe 10/2026

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