Wie wir in Zukunft kleben


Über 100 Fachteilnehmer besuchten die Tagung «Neue Perspektiven in der Holzverklebung». Bild: Noah J. Gautschi


Über 100 Fachteilnehmer besuchten die Tagung «Neue Perspektiven in der Holzverklebung». Bild: Noah J. Gautschi
Tagung. Zum zweiten Mal zeigen Spezialisten aus dem Klebstoffbereich an der Berner Fachhochschule in Biel ihre Innovationen für die Holzverklebung.
Das Verkleben gewinnt in der Holz- und Baubranche zunehmend an Bedeutung und es gibt einige neue Entwicklungen und Trends zu entdecken. Dazu trafen sich am 31. Oktober 2018 zum zweiten Mal Forscher und Unternehmer aus dem Klebstoffbereich im Rahmen der Tagung «Neue Perspektiven in der Holzverklebung» in der Aula der Berner Fachhochschule in Biel. Über 100 Fachleute aus der Holz- und Klebstoffbranche besuchten die neun Referate und tauschten sich an der begleitenden Fachausstellung aus.
Moderne Holzwerkstoffe, Holzbauten und Möbelstücke sind ohne eine zuverlässige und wirtschaftliche Verklebung kaum mehr denkbar. So sagte auch René Graf, Direktor, Departement Architektur, Holz und Bau der BFH in seiner Eröffnungsansprache, dass Flugzeuge schon vor 20 Jahren geleimt wurden. Und dieser Schritt nun langsam im Bausektor einstand findet. Und auch Klaus Richter, Professor an der Technischen Universität München sieht die Zukunft bei den Verklebungen. Hierfür müssen jedoch die Verfahrenssicherheit und die Lebensprognosen der unterschiedlichen Produkte funktionieren.
Die grosse Bandbreite, welche moderne Klebstoffe abdecken müssen, wird bei den Referaten ersichtlich. So werden spezielle Verfahren für unterschiedlich modifizierte Hölzer und Holzwerkstoffe vorgestellt, die Möglichkeiten für Hotmelt-Verklebungen im Bausektor aufgezeigt oder auf die Emissionsproblematik und den Umweltschutz eingegangen.
Den ausführlichen Veranstaltungsbericht über die Tagung kommt in der nächsten Grossauflage der SchreinerZeitung vom 08. November 2018.
njg
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Veröffentlichung: 01. November 2018
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