Zimmerleute neu mit vierjähriger Lehrzeit

Holzbau Schweiz

Bauen mit Holz liegt im Trend, nicht nur im Schreinerbereich. Auch in der Holzbaubranche ist die Nachfrage nach qualifizierten Zimmerleuten, die als Generalisten und Spezialisten mit handwerklichem Geschick diesen ökologischen Werkstoff weiterverarbeiten, gross. Mit der seit 2014 neu vier Jahre dauernden Lehre zur Zimmerin/zum Zimmermann mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) werden zukünftige Holzbauer noch praxisorientierter auf die Herausforderungen ihres Berufes vorbereitet.

«Der Beruf der Zimmerleute hat sich in den letzten Jahren verändert. Aufgrund der neuen Technologien und Marktanforderungen wurden die Inhalte der Lehre ausgebaut, damit die Absolventen den aktuellen Ansprüchen ihres Berufsalltages noch besser gewachsen sind», erklärt Hans Rupli, Zentralpräsident von Holzbau Schweiz.

Im Vordergrund der Anpassungen steht der Ausbau der überbetrieblichen Kurse (ÜK) als auch der Berufsschullektionen. Ebenfalls ausgebaut von 1080 auf 1440 Lektionen wurden der berufskundliche Unterricht (BKU), der allgemeinbildende Unterricht (ABU) und Sport an der Berufsschule.

Diesen August starteten rund 1000 Lernende ihre Lehrzeit nach der neuen Bildungsverordnung.

www.holzbau-schweiz.ch

Veröffentlichung: 23. Oktober 2014 / Ausgabe 43/2014

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