Zusatzinfos zu «Tiefe im Glas»

Die fast durchsichtigen, sehr feinen Gravuren können mit einem Kantenlicht aus LED-Streifen zu intensiv leuchtenden Bildern werden. Bild: Andreas Brinkmann

Lasergravuren.  Neue Techniken können bisherige handwerkliche Vorgehensweisen ergänzen und sogar massiv erweitern. Mit modernen Laseranlagen lassen sich digitale Datensätze von Grafiken und Bildern schablonenfrei auf Oberflächen und ins Innere von Glasscheiben brennen.

Glas hat die wunderbaren Eigenschaften, absolut durchsichtig zu sein und erst noch viele statische Aufgaben erfüllen zu können. Das klare Material erlaubt aber auch dekorative Veränderungen, welche die eigentliche Fläche verlassen und in die dritte Dimension wechseln.

Die neue Art der Lichtbrechung

Mittels Ätzungen wurden schon vor über hundert Jahren feinste Stoffmuster auf Glasflächen übertragen, um den freien Blick auf dekorative Weise zu lenken oder einzuschränken. Diese Musselin-Gläser fühlten sich im mattierten Bereich sehr fein und glatt an, im Gegensatz zur heute oft für diese Muster verwendeten Technik des Sandstrahlens. Dabei wird die oberste Glasschicht ganz fein aufgesprengt. Mit beiden Techniken können Glasflächen bleibend auf rationelle Weise verändert werden. Seit einigen Jahren wird Glas auch mit einer Technik bearbeitet, die bei der Blechverarbeitung in der Metallindustrie kaum mehr wegzudenken ist: der Lasertechnik. Der über ein Computerprogramm gesteuerte Laserstrahl schneidet selbst komplizierte Formen problemlos – auch aus dicken Blechen.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der SZ Nr. 13 vom 29. März 2017

Veröffentlichung: 29. März 2017 / Ausgabe 13/2017

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