Die Planung der Heizung ist das A und O


Das System mit dem Heizkessel UTSD 240 / 200 sorgt für eine vorschriftsgemässe Restholzverbrennung. Bild: Schmid AG


Das System mit dem Heizkessel UTSD 240 / 200 sorgt für eine vorschriftsgemässe Restholzverbrennung. Bild: Schmid AG
Schmid AG. Die Schreinerei, Sägerei und Zimmerei Chalet Schuwey im freiburgischen Dorf Im Fang hat diesen Sommer ihre Heizanlage ersetzt. Um die Betriebsunterbrüche möglichst tief halten zu können, wurde der Ersatz vom Heizungsspezialisten straff geplant.
Gemäss der Luftreinhalteverordnung (LRV) müssen sämtliche Holzfeuerungen, die mit Restholz betrieben werden, alle zwei Jahre auf die Emissionsgrenzwerte kontrolliert werden. Im 2010 wurden diese beim Holzverarbeiter Chalet Schuwey nicht mehr erreicht. Es wurde eine Heizungssanierungsfrist von zehn Jahren verordnet.
Für Laurent Schuwey, welcher den Betrieb gemeinsam mit Mitinhaber Xaver Schuwey führt, war es von Bedeutung, mit einem Profi zusammenzuarbeiten. Die Schmid AG mit Hauptsitz in Eschlikon TG und Niederlassungen in Oey BE, Roggwil BE, Moudon VD und Matzendorf SO gilt bei den «Hölzigen» nicht umsonst als Spezialistin. Bereits in der Offertphase stellte das Unternehmen seine Erfahrung unter Beweis und bestätigte den positiven Eindruck während der gesamten Planungs- und Umsetzungsphase.
Grundbasis zur Bestimmung des idealen Heizkonzeptes waren die Berechnung des Wärmebedarfs, die Mischung des Brennmaterials und die vorhandenen Heizanlageelemente: Zusammen mit einem Ingenieur wurde der genaue kW-Bedarf berechnet. Dabei hat sich herausgestellt, dass 200 kW ausreichen, um die Werkstatt, die Büroräume und die zwei Trocknungskammern mit der nötigen Wärmeenergie zu versorgen. Das vorhandene Brennmaterial – eine Mischung aus Spänen, Hackschnitzeln und Sägemehl – bedingt eine optimale Verbren-nung und eine äusserst feine Regulierung der Heizanlage. Mit dem neuen Heizkesseltyp UTSD der Schmid AG wird dies ermög-licht. Durch das ausgeklügelte System der Brennraumgeometrie aus hochwertigem Feuerfestbeton können auch feuchte Brennstoffe bis M40 der Verbrennung zugeführt werden. Die eingebauten EC-Ventilatoren unterstützen die saubere Verbrennung. Das Abgas wird zusätzlich über einen Feinstaubabscheider geführt und gereinigt. So kann das Restholz weiterhin für die Wärmeerzeugung gemäss LRV genutzt werden. Auch das bestehende Brennstoffsilo im Gebäude konnte vorschriftsgemäss ins neue Heizsystem eingebunden werden.
Eine Herausforderung beim Heizungsersatz waren die Termine. In der Zeit zwischen der Abschaltung der alten Heizanlage bis zur Inbetriebnahme der neuen Holzfeuerung konnten die Absauganlagen im Betrieb nicht genutzt und die Trocknungskammern nicht beheizt werden. Dank detaillierter Planung und der Termineinhaltung aller beteiligten Parteien konnte der normale Geschäftsbetrieb bereits nach kurzer Zeit wieder aufgenommen werden.
Veröffentlichung: 30. Oktober 2020 / Ausgabe 42/2020
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