Lernende sollen RS-Start selber verschieben

Für Lernende bleibt der neue Starttermin der Sommer-RS ein Problem. Bild: VBS

Lehrvertrag. Die Armee hält am neuen Starttermin der Sommer-RS fest. Der Gewerbeverband sieht deshalb keine andere Möglichkeit, als dass sich Lernende gegenüber dem Lehrbetrieb dazu verpflichten müssen, selber ein Gesuch für die Verschiebung der RS einzureichen.

In diesem Sommer mussten die Rekruten zum ersten Mal bereits im Juni in die Sommer-RS einrücken. Im Rahmen der WEA (Weiterentwicklung der Armee) hat die Armee den RS-Start auf die letzte Woche im Juni vorverlegt. Dadurch sollen die Studenten den Semesterbeginn im Herbst nicht mehr verpassen.

Der neue Starttermin sorgt aber beim Gewerbe für Konflikte in Bezug auf die Dauer der Lehrverträge (die SchreinerZeitung berichtete). Der Schweizerische Gewerbeverband (SGV) hat deshalb bei der Armeeführung und beim Bundesrat interveniert. Wie der SGV in einem Schreiben an seine Mitglieder mitteilt, seien die Gespräche nicht erfolgreich gewesen, und der politische Weg über das Parlament dauere mehrere Jahre. 

Deshalb empfiehlt der SGV den Mitgliedern, den Lehrvertrag mit einer entsprechenden Klausel zu ergänzen. Der Zusatz würde die Lernenden dahingehend verpflichten, dass sie selber bei der zuständigen Behörde einen Antrag auf Verschiebung der militärischen Grundausbildung einreichen. Das würde heissen, die Lernenden müssten den Konflikt bezüglich dem RS-Start vorerst selber regeln, bis sich auf politischem Weg eine Lösung ergibt.

ph

www.sgv-usam.ch
www.vbs.admin.ch

Veröffentlichung: 17. Dezember 2018

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