Zusätzliche Pläne zu «Renaissance fürs Täfer»


Bild: Jazzcampus Basel Der Ensembleraum zeigt den horizontalen akustischen Aufbau. Das Täfer aus lasierter Fichte, die stoffbespannten Wände und Decke sorgen für Absorption, Reflextion und Diffusion.


Bild: Jazzcampus Basel Der Ensembleraum zeigt den horizontalen akustischen Aufbau. Das Täfer aus lasierter Fichte, die stoffbespannten Wände und Decke sorgen für Absorption, Reflextion und Diffusion.
Holz und Musik. In Basel gibt es mit dem Jazzcampus einen professionellen Ort für Musikschaffende. Architektur und Akustik orientieren sich am historischen Bestand in der Altstadt. Traditionelle Motive der Innenarchitektur wurden vom Schreiner in die Moderne überführt.
Von aussen unsichtbar liegt der Jazzcampus inmitten eines Hofes in der Kleinbasler Altstadt. Drei denkmalgerecht sanierte Häuser stehen auf der Grundstücksparzelle an der Utengasse. Über eine Hofeinfahrt gehts zum Bau der namhaften Basler Architekten Buol & Zünd. Schräg steht die Sonne darin an diesem Spätsommermorgen, ein paar Studenten tummeln sich in der Bogenloggia mit dem offenen Cheminée. Der Hof ist Pausenraum, und von ihm aus erschliesst sich der gesamte Gebäudekomplex.
Alle Fenster der neu gebauten Einzelhäuser sind auf den Hof ausgerichtet. Zwar wurden die «gewachsenen» Fabrikbauten nach umfangreichen akustischen Erwägungen entfernt, aber «die ursprüngliche Hoffigur blieb die gleiche, weil bewährt», erklärt Architekt Lukas Buol beim Rundgang. Das Bauen nach historischem «Fussabdruck» ermöglichte eine individuelle Anpassung an Stadtbild und Betrieb und spiegelt sich auch in den 49 Proberäumen verschiedener Schallklassen wider...
Den ganzen Artikel lesen Sie in der SZ Nr. 39 vom 24. September 2015
Veröffentlichung: 30. September 2015 / Ausgabe 39/2015
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